Fort-de-France im Herzen der Antillen

Fort-de-France ist das Zentrum der Region Martinique und Hauptstadt des gleichnamigen Départements.
Die Kolonisierung Martiniques fiel in die Zeit der Entdeckung der Neuen Welt. Martinique gehört zu den Inseln über dem Winde, die wiederum Teil der Kleinen Antillen sind. Vor der Kolonisierung war Martinique von indigenen Völkern besiedelt. Mit der Kolonisierung durch die Franzosen und dem einsetzenden Sklavenhandel kommen neue Völkerstämme aus Afrika nach Martinique. Bis zu dem Moment, als eine Zuckerkrise die Wirtschaft der Insel anfängt zu bedrohen, ist der Anbau von Rohrzucker die wichtigste Einnahmequelle der Insel. 1902 kommt es zu einem Ausbruch des Pelée-Vulkans, wodurch Saint-Pierre, die bis dahin wirtschaftlich bedeutendste Stadt der Insel, zerstört wird. Fort-de-France, das bereits Verwaltungssitz ist, wird nun auch zum wichtigsten wirtschaftlichen Zentrum der Insel.
Martinique, zwischen Land und Meer, reizt mit vielfältigen Landschaften. Die Insel Martinique besitzt eine üppige Vegetation und eine unglaubliche Artenvielfalt und ist deswegen auch ein sehr beliebtes Urlaubsziel.
Air France bietet täglich mehrere Flüge nach Fort-de-France von München, Frankfurt, Berlin und anderen deutschen Städten. Air France bietet auch Flugtickets verschiedene Reiseziele, sollten Sie zu mehreren Zielen auf den Antillen mit dem Flugzeug verreisen möchten.

Freizeit auf Martinique und in Fort-de-France

Sind Sie in Fort-de-France angekommen, sollten Sie auf jeden Fall eine Runde durch die Stadt drehen und bei einem Bummel durch die Straßen das Ambiente Martiniques auf sich wirken lassen.
Die Stadt hat im Laufe der Geschichte Frankreichs mehrere Male ihren Namen gewechselt, hieß einst Fort Royal und später Fort-de-la-République. Sehr früh wurde Fort-de-France Regierungssitz und Zentrum der wichtigsten Aktivitäten der Insel.
In Fort-de-France sollte man unbedingt einen Spaziergang über den Fischmarkt und den Grand Marché unternehmen. Das Fort Saint-Louis, das übrigens auch besichtigt werden kann, ist das Symbol der Stadt und Sitz der Regierung Martiniques.
In einem alten, bürgerlichen Stadthaus findet man das Regionalmuseum für Geschichte und Ethnographie, in dem man mehr über die Geschichte Martiniques erfährt.
In der Umgebung von Fort-de-France gibt es zwei Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt sehen sollte: die Kirche und der Garten von Balata. Die Kirche ist eine Miniatur-Replik der Basilika Sacré-Coeur in Paris.

Martinique: Meer, Berge und Wald

Martinique ist ein Traumziel für alle Naturliebhaber und jene, die türkisblaues Wasser lieben. Auf der Insel sind verschiedene Tierarten vertreten und die Pflanzenvielfalt ist überwältigend.
Das tropische Meeresklima der Insel hat die Ausbreitung der Wälder begünstigt: Martinique besitzt einen tropischen Regenwald, der sich über 40 300 Hektar erstreckt sowie einen Mangrovenwald an der Küste mit ca. 1800 Hektar.
Wunderschön sind auch die Strände der Insel. Zu den schönsten Stränden gehören Anse Trabaud in Saint-Anne oder Anse Couleuvre in der Gemeinde Prêcheur. Man kann verschiedenste Wassersportarten, egal ob Kitesurf oder Sporttauchen, ausüben. Die Erkundung der Meeresgründe, von der Korallenbank bis hin zu Schiffswracks, gehört zu den schönsten Attraktionen auf Martinique. Unbedingt sollte man auch eine Wanderung einplanen, um die Artenvielfalt der Insel kennenzulernen und die wilden Gegenden rund um den Vulkan Mont Pelée zu erkunden.

Klima auf Martinique

Auf den Antillen herrscht ewiger Sommer mit Temperaturen über 24°C und konstant warmem Wasser. Allerdings gibt es Klimaunterschiede zwischen dem Süden und dem Norden der Insel. Denn der Norden ist bergig und dadurch feuchter als der Süden. Für Badeurlaub bietet es sich an, während der Trockenperiode zwischen Dezember und April nach Fort-de-France zu verreisen.

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