Air France: täglich Flüge nach Johannesburg

Die Fluggesellschaft Air France bietet täglich ab Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und anderen deutschen Städten Flüge nach Johannesburg, eine der größten Städte in Südafrika. Direktflüge nach Johannesburg werden ab Paris und mit unserem Partner KLM ab Amsterdam in den Niederlanden angeboten. Sie können ab verschiedenen Städten in Deutschland starten (auch ab Stuttgart, München, Hannover, Leipzig, Bremen, Nürnberg oder Münster) und einen Anschlussflug in Paris Roissy-Charles de Gaulle nehmen.
Flüge zwischen Deutschland und Johannesburg über Paris dauern im Durchschnitt 13 Stunden. Es besteht kein Zeitzonenunterschied zwischen Deutschland und Südafrika.
Sie starten Ihre Reise nach Johannesburg an einem deutschen Flughafen, nehmen einen Anschlussflug in Paris-Charles-de-Gaulle und landen 25 km nordöstlich des Stadtzentrums auf dem Internationalen Flughafen Johannesburg O.R. Tambo. Das Stadtzentrum können Sie anschließend per Zug, Taxi oder am günstigsten mit einem Shuttle-Bus erreichen.
Sie sollten Ihr Flugticket nach Johannesburg am Besten für den Frühling buchen. Denn da herrschen milde Temperaturen und es gibt nur wenig Niederschlag. Da sich die Stadt in der südlichen Hemisphäre befindet, herrscht zwischen Juni und Oktober Winter.
Die Währung in Südafrika ist der Südafrikanische Rand (ZAR).

Zoom auf Johannesburg

Johannesburg wurde 1886 gegründet. Heute zählt die Stadt 3,8 Millionen Einwohner. Es ist eine faszinierende Stadt, dennoch sollte man vorsichtig sein. Die Stadt ist attraktiv und verkannt zugleich. Im Ballungsraum befindet sich auch die Stadt Pretoria, die Hauptstadt des Landes (Johannesburg ist entgegen eines weitverbreiteten Glaubens nicht die Hauptstadt von Südafrika). Johannesburg ist aber die Hauptstadt der Provinz Gauteng, der wohlhabendsten Region Südafrikas.
Wirtschaftlich ist die Stadt Johannesburg nicht mehr wie früher vom Bergbau abhängig. Der Dienstleistungssektor wird immer weiter ausgebaut. Der erst kürzlich fertiggestellte Internationale Flughafen O.R. Tambo hat Johannesburg zu einem zentralen Handelszentrum des afrikanischen Kontinents gemacht.
Johannesburg ist eine Stadt, die sich seit der Zeit der Apartheid (Trennung zwischen Schwarzen und Weißen) zu Beginn der 90er Jahre enorm gewandelt hat. Der durch den Tourismus angekurbelte Wirtschaftsaufschwung und die urbane Entwicklung, die durch die Rugby-Weltmeisterschaft 1995 und die Fußballweltmeisterschaft 2010 noch zusätzlich begünstigt wurden, haben zur Modernisierung des Stadtbildes beigetragen.
Man sollte jedoch weiterhin vorsichtig sein und sich bei den Behörden informieren, welche Stadtteile für Touristen problemlos begehbar sind. Für deutsche Staatsbürger herrschen lockere Einreisebestimmungen . Ein noch gültiger Reisepass reicht für die Einreise aus.

Johannesburg: Museen, Parks und Gebäude im Stil des Art Déco

In der Stadt Johannesburg gibt es zahlreiche touristische Attraktionen. In der Innenstadt und hauptsächlich entlang der Commissioner Street und der Main Street gibt es einige hundert im Stil des Art Déco erbaute Gebäude aus den 30er und 40er Jahren.
In Johannesburg gibt es außerdem zahlreiche Museen. Das Kunstmuseum Joburg, das Museum Africa und das Apartheid Museum bieten einen Einblick in die komplexe Geschichte Südafrikas. Das Origins Centre stellt die Ursprünge der Menschheit und verschiedene Höhlenmalerei in Südafrika aus. Auch das Museum für Militärgeschichte lohnt einen Besuch.
Das Postgebäude von Johannesburg auf der Rissik Street, das Gebäude des Berufungsgerichts Johannesburg oder der Ponte City Tower, der in den letzten Jahren umfangreich saniert wurde, sind einige Wahrzeichen der Stadt Johannesburg.
Auch Soweto (South Western Township), einer der wichtigsten Schauplätze während der Anti-Apartheidsbewegung in den 70er und 80er Jahren, ist einen Besuch wert. Das Hector Pieterson Museum widmet sich übrigens diesem Thema.
Unbedingt sollte man einen Ausflug in den legendären Zoo Lion Park machen: hier kann man Zebras und Giraffen füttern. Machen Sie auch einen Bummel über den Rosebank Markt, wo Sie Farben, Teppiche, ortstypisches Kunsthandwerk und typische Nahrungsmittel ergattern können.
Sind Sie Naturliebhaber, dann sollten Sie unbedingt einen Stopp im Nationalen Botanischen Garten Walter Sisulu einlegen, der sich über mehr als 300 Hektar rund um den Crocodile River erstreckt.

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