Das Bayerische Nationaltheater – der Phönix der Gesangskunst

kunst und kultur
Das Bayerische Nationaltheater – der Phönix der Gesangskunst

Das Bayerische Nationaltheater wurde immer wieder zerstört und neu aufgebaut und ist die Wiege des Schaffens von Richard Wagner. Hier werden sowohl ein deutsches Repertoire als auch internationale Premieren aufgeführt.

Das Nationaltheater, das Schauplatz der Bayerischen Staatsoper ist, wurde zunächst am Salvatorplatz in der Münchner Altstadt errichtet. 1781 fand hier die Uraufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Idomeneo“ statt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zog die Staatsoper in die Münchner Residenz um.

Das neoklassische Gebäude wurde von dem Herzog Maximilian I. von Bayern beauftragt und von Karl von Fischer entworfen. Es litt unter den Unwägbarkeiten der Zeit und des Krieges und wurde 1823 erstmals durch ein Feuer zerstört und später im Zweiten Weltkrieg ein zweites Mal dem Erdboden gleichgemacht. Das Nationaltheater wurde nach dem Vorbild des französischen Staatstheaters Odéon erbaut und ist stets aufs Neue aus seiner Asche auferstanden. Hier wurden die Werke von Richard Wagner zuerst aufgeführt.

Im Jahr 2013 löste der großartige Dirigent und Pianist Kirill Petrenko, der aus Russland stammt, seinen Vorgänger Kent Nagano als Musikdirektor ab. Ein Opernhaus, das sich für die Aufführung der wichtigsten deutschen Opern und Ballettvorführungen einsetzt und auch oftmals internationale Premieren empfängt.

Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
80539 München

Tel.: +49 89 21 85 01

www.bayerische.staatsoper.de