Das „Musée des Cultures Guyanaises“ – ein reiches Erbe

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Das „Musée des Cultures Guyanaises“ – ein reiches Erbe

Dieses Museum beheimatet typische Gegenstände der ethnischen Gruppen, die Guyana aufgebaut haben, und bringt diese schön zur Geltung. Es umfasst die ersten Indianervölker und neuere Einwanderungen durch Hmong oder Haitianer.

Seit Dezember 2010 haben sich zwei weitere Länder und Städte mit Französisch-Guyana verbunden, um ein Museumsnetzwerk im Amazonasgebiet zu schaffen. Dazu zählen Brasilien mit Belém und Suriname mit Paramaibo. Das „Musée des Cultures Guyanaises“ wurde 1995 gegründet und befindet sich in einem komplett renovierten kreolischen Haus im Stadtzentrum. Es besitzt den französischen Status „Musée de France“. Hier findet man eine umfangreiche Sammlung zur kulturellen Vielfalt Französisch-Guyanas. Diese reicht von archäologischen Fundstücken der Indianer oder Kolonialzeit, über ikonografische und historische Sammlungen bis hin zu Ton- und Dokumentararchiven.
Aufgrund von Platzmangel befinden sich in der Rue Madame Payé zwei Zweigstellen des Museums. Die erste davon ist in der Hausnummer 54 beheimatet und ist eine Nachbildung eines kreolischen Hauses, das Herménégilde Tell, dem Schwiegervater des französischen Kolonialpolitikers Félix Éboué, gehörte und den früheren Lebensstil in einer städtischen Umgebung darstellt. Die zweite Zweigstelle findet man in der Hausnummer 78. Sie widmet sich temporären Ausstellungen und einem Dokumentationszentrum für Kulturen, ethnische Gruppen und Gesellschaften im Bergland von Guyana.

Musée des Cultures Guyanaises
54-78, rue Madame Payé
97300 Cayenne

Tel : +594 (0)5 94 31 41 72

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