La Chascona, das Museumshaus des Dichters Pablo Neruda

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La Chascona, das Museumshaus des Dichters Pablo Neruda

Obwohl es in Chile noch zwei weitere Pablo-Neruda-Häuser gibt, in Isla Verde und in Valparaíso, ist La Chascona das persönlichste, wohl weil es der Schauplatz der Liebe des Dichters zu Matilde Urrutia war.

Das auf einem Hügel in Bellavista thronende Haus, in dem der chilenische Fantast bis zu seinem Tod lebte, bewahrt die Erinnerung an ein originelles und kreatives Leben. Ein Museumshaus und heute Sitz der Pablo-Neruda-Stiftung, seit 1990 denkmalgeschützt.

Die Struktur des Hauses ist einem Boot nachempfunden. Sie verbirgt einen runden Teil, der an einen Leuchtturm denken lässt, und geht in einen luxuriösen exotischen Garten über, den Nerudas Muse sehr liebte. Pablo Neruda war ein begeisterter Sammler, ein produktiver Schriftsteller und seit 1971 Literaturnobelpreisträger. Er schätzte die zusammengewürfelte Einrichtung voller Gemälde, Bücher und Manuskripte, die er von Reisen mitbrachte oder von befreundeten Sammlern erhielt.

Direkt neben dem Haus wurde ein Kulturzentrum eröffnet, in dem Lesungen und Buchvorstellungen organisiert werden. Hier können Veranstaltungen zum Thema Poesie durchgeführt und noch unbekannte persönliche Gegenstände ausgestellt werden.

La Chascona
Fernando Márquez de La Plata 0192
Providencia
Santiago
Región Metropolitana

Tel.: +56 2 2777 8741

www.fundacionneruda.org